Neue Kunst im Hagenbucher

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DIE NEUE ADRESSE
Kleiststraße 17 EG
74076 Heilbronn



Jonas Hohnke
C/O

Eröffnung: Samstag, 18. Nov. 2017 ab 17 Uhr

19.November - 3. Dezember 2017
Di + Mi von 17-19 Uhr
und nach Vereinbarung

 

 

 

 

 

 

Almut Glinin
- en passant -


Eröffnung: Samstag 28. Oktober ab 17 Uhr



- en passant -

über Eigenschaften von Lichtquellen,
Bedingungen bilderzeugender Möglichkeiten
und temporäre Sichtbarkeit


29. Oktober - 11. November 2017
feste Zeiten für Gespräche mit Almut Glinin
Fr und Sa 15 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

 

   

Kovàcs Bezüge

Tünde Kovàcs

Betreutes Nähen


Eröffnung: Samstag, 20. Mai 2017 ab 17 Uhr

Feste Nähtage mit Tünde Kovàcs bis 18. Juni 2017
Do und Sa von 15 – 19 Uhr
Pfingstsamstag (3.6.) geschlossen.

Wir laden Sie sehr herzlich ein.

 

   

Andreas Karl Schulze

17. März bis 17. April 2017

Eröffnung am 17. März 
(vor 207 Jahren, 1810) 
um 18:10 Uhr

geöffnet donnerstags und samstags
17 bis 19 Uhr und
nach telefonischer Vereinbarung

"Das Käthchenprojekt
Es geht um die Behauptung der Gegenwärtigkeit der Protagonisten Heinrich von Kleists von 1810 in der Kleiststraße in Heilbronn 2017.
Es geht um die Verwicklung der Charaktere und der Betrachter in die Fragestellung nach Gleichzeitigkeit einer literaturgeschichtlichen und einer Ebene zeitgenössischer Abstraktheit."
Andreas Karl Schulze
Zeichnungen auf Brunnen-Papier.

 

   

Stef Stagel

ordentliche Wohnkultur
eine installative Auseinandersetzung mit der Architektur vor Ort
unter Verwendung von Fotografien, Dokumenten und Texten, kombiniert mit Projektionen

Eröffnung am 21. Januar 2017 um 17 Uhr

21. Januar bis 11. Februar 2017
geöffnet donnerstags und samstags von 17 bis 19 Uhr und
nach telefonischer Vereinbarung




Neue Kunst im Hagenbucher ist 2015 in neue Räume umgezogen. Es handelt sich um eine Wohnung innerhalb der Pestalozzi-Siedlung, nördlich des Zentrums der Stadt Heilbronn. Diese als Kunstort ungewöhnliche Umgebung bietet mit ihrer Architektur und deren Geschichte ein spannendes Feld für eine künstlerische Ausein-andersetzung.

Die vier Wohnblöcke der Siedlung in der Kleist- und Pestalozzistraße wurden 1949 von den Architekten Kurt Marohn und Rudolf Gabel geplant und waren bereits 1950 bezugsfertig. Durch eine rationale und kostengünstige Lösung wurde dem enormen Wohnbedarf entsprochen, der durch die Zerstörung Heilbronns 1944 und die Flüchtlingsströme nach dem Krieg entstanden war. Bei aller Funktionalität wurde bei der Planung auf Ästhetik geachtet. Die Häuser zeichnen sich durch ihre Strukturiertheit und klare Gliederung der Fassade, die sich auf die Aufteilung im Inneren bezieht, aus. Als parallel angeordnetes Ensemble variieren sie ein Thema, bleiben dabei trotz einer hohen Wohnungsdichte überschaubar in ihrer Dimension. Die Grünflächen dazwischen sind großzügig, dienen der Wäschetrocknung, bieten Freiraum. 2015, kurz vor dem Abriss stehend, rettete die Siedlungshäuser die erneute Verwendung als Unterkunft für Flüchtlinge bis jetzt vor einer umstrittenen Neubebauung.


Die Künstlerin Stef Stagel (*1968 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Kirchheim/Teck) zeigt eine installative Auseinandersetzung mit dieser Nachkriegsarchitektur unter Verwendung von Fotografien, Dokumenten und Zitaten, kombiniert mit Objekten und Projektionen. Sie verwebt dabei verschiedene Aspekte und Ebenen - Recherche, Dokumentation und Assoziation - in den gegebenen Räumlichkeiten miteinander.

 

   

Fredie Beckmans

Eine zwecklose Weihnachtswanderung

Samstag,10. Dezember 2016 um 17 Uhr
und Sonntag,11. Dezember um 17 Uhr

Wir laden Sie zu einer zwecklosen Weihnachtswanderung in die Künstlerwohnung ein. Auf dieser Wanderung durch das Haus wird der Amsterdamer Künstler Fredie Beckmans Bilder, Performance und Erfrischendes Wissen anbieten, welches man hinter jeder Türe selber finden könnte, wenn man ein Auge dafür hat.




Eine Zwecklose Weihnachts Wanderung in die Kleiststrasse, wie das wohl gehen wird? Schauen wir doch mal was der Kleist zu seiner Strasse in Heilbronn meint: So sehr ich jetzt noch die Mittelstraßen aller Art hasse, weil ein natürlich heftiger Trieb im Innern mich verführt, so ahnde ich dennoch, daß Zeit und Erfahrung mich einst davon überzeugen werden, daß sie dennoch die besten seien. Eine besonders wichtige Ursache uns nur ein mäßiges äußeres Glück zu wünschen, ist, daß dieses sich wirklich am häufigsten in der Welt findet, und wir daher am wenigsten fürchten dürfen getäuscht zu werden.



Abbildung: Sisyphos trägt den Weihnachtsapfel

 
   

gefördert von der Stadt Heilbronn